{"id":719,"date":"2015-04-12T05:57:46","date_gmt":"2015-04-12T03:57:46","guid":{"rendered":"http:\/\/djkvfl-giesenkirchen.de\/neu\/?p=719"},"modified":"2018-05-29T07:09:00","modified_gmt":"2018-05-29T05:09:00","slug":"719","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/djkvfl-giesenkirchen.de\/neu\/2015\/04\/12\/719\/","title":{"rendered":"Bericht von Harald Seelbach"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Indonesien<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a005.01.2015 &#8211; 10.10.2015<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0GOLDRAUSCH<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Ja ja, ich wei\u00df! Mein letzter Bericht ist von Mitte letzten Jahres und damit schon wieder viel zu lange her. Zu meiner Verteidigung m\u00f6chte ich aber erw\u00e4hnen, dass ich seit dem fast 10 Monate in Europa war und demzufolge nur ein halbes Jahr auf meinem geliebten Boot genie\u00dfen durfte. Zu diesem ungew\u00f6hnlich langen Aufenthalt kam es, weil ich sehr unangenehme, gesch\u00e4ftliche Dinge regeln musste. Das Positive aus dieser Zeit ist vor allem, dass ich nun wieder hier zur\u00fcck auf meinem Boot bin und das mit voller \u00dcberzeugung! Oft merkt man erst die sch\u00f6nen Dinge im Leben, wenn man sie so richtig vermisst, aber dann empfindet man sie umso st\u00e4rker, wenn man sie wieder hat. So erfreue ich mich schon an Kleinigkeiten, wenn ich zur\u00fcck auf meinem Schiff bin. K\u00fcrzlich habe ich mir einen Drachen gekauft und f\u00fchle mich wie ein gl\u00fcckliches Kind, wenn ich ihn von der Moyo aus an meiner Angel steigen lasse.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Selbst Tiere, die h\u00e4ufiger die N\u00e4he meines B\u00f6tchen aufsuchen, bekommen Namen verpasst. So hie\u00df der Gecko Charly und die Gottesanbeterin Luis. Die Wasserschlange, die an einem bestimmten Ankerplatz immer wieder eine Jagdpause an Bord einlegte, hie\u00df Claudia. Nur die Fische, die ich hier meistens mit der Harpune erlege, erhalten keine Namen, bevor sie in der Pfanne landen. Lecker!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Das Angelgl\u00fcck hat allerdings nachgelassen, denn der ehemalige \u00dcberfluss an Fisch wurde zu stark reduziert. Nicht nur von den unz\u00e4hligen Fischerbooten, sondern auch schon durch die Verschmutzung des Meeres. Ja, dieser sehr traurige Punkt muss leider auch erw\u00e4hnt sein. Mir kommen manchmal die Tr\u00e4nen, wenn ich beim Segeln riesige Ansammlungen von Plastik antreffe. Das Angeln macht dann sowieso keinen Sinn mehr, da dank Plastik permanent die Angel anschl\u00e4gt. Zwei S\u00e4cke voll gesammelter M\u00fcll ist der traurige Rekord eines halben Angeltages! Man kann behaupten, dass fast alle 250 Millionen Indonesier ihren M\u00fcll nicht naturgerecht entsorgen. Dieser landet zum gro\u00dfen Teil in Fl\u00fcssen und rottet noch solange vor sich hin, bis im Oktober die ersten Schauer die Regensaison ank\u00fcndigen. Dann sind die Fl\u00fcsse wieder sauber, aber das Meer riecht zum Teil wie eine M\u00fcllhalde und sieht auch so aus. Rechnet das mal hoch!\u00a0 250.000.000 x T\u00fcten, Lebensmittelverpackungen, Taschen, Flaschen, Badelatschen, Kondome usw. usw. usw. Gesammelt in 5 Monaten Trockensaison und dann innerhalb eines Tages im Meer!??!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Auch hier wird man wohl erst die sch\u00f6nen Dinge vermissen, wenn sie nicht mehr da sind!!!\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Davon abgesehen hat Indonesien aber noch jede Menge Sch\u00f6nes zu bieten. Die erstaunlichsten Erlebnisse habe ich meistens dann, wenn ich offen f\u00fcr Neues durchs Land streiche und neugierig Einheimische anquatsche.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Einmal habe ich mit dem Fernglas blaue Zeltplanen in den Bergen ersp\u00e4ht. Dies kam mir ungew\u00f6hnlich vor und so habe ich mich auf den Weg gemacht. Ich staunte nicht schlecht, als man mir dort sagte, dass hier Gold abgebaut wird und verfiel auf der Stelle in einen GOLDRAUSCH! Da dort oben die Goldgr\u00e4ber nie interessierte Touristen zu Besuch haben, wurde ich extrem freundlich begr\u00fc\u00dft und habe auch nicht lange gefackelt, als mich einer fragte, ob ich den Schacht nicht auch mal runter m\u00f6chte. Andere be\u00e4ugten mich zwar etwas kritisch, aber dann setzte man mir eine Stirnlampe auf und los ging`s.\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Ohhhh man!!! Die kritischen Blicke habe ich nat\u00fcrlich erst dann verstanden, als ich merkte, auf was f\u00fcr ein Abenteuer ich mich da wieder eingelassen hatte. Man be\u00e4ugte mich wohl so, weil ich eigentlich viel zu gro\u00df und zu schwer war, um den 40 Meter senkrecht abfallenden Schacht an ein paar notd\u00fcrftig zusammen gebastelten Bambusst\u00e4ben runter zu krakseln. Meine Stirnlampe war bedenklich schwach und so konnte ich noch nicht mal richtig sehen, wie tief die Reise ging. Dem Goldrausch verfallen habe ich mich aber nicht mehr abbringen lassen wollen und bin so vorsichtig wie ich nur konnte das labile Bambusger\u00fcst runter gehangelt. Eine Leiter gab es nicht und ich habe mich gefragt wie die kleinen Arbeiter es schafften, den n\u00e4chsten Bambusstab zu erfassen, ohne meine Reichweite zu besitzen. Eine andere berechtigte Frage war, was wohl passieren w\u00fcrde, wenn unter meinem schwereren Gewicht das Ger\u00fcst einbricht? Klar, bei 40 Metern Aufpralltiefe kann man sich das schon denken! Zudem wurde es in der Tiefe merklich w\u00e4rmer und stickig. Auch war alles nass und glitschig. Unten angekommen entfloh mir ein wahnwitziges Lachen, aber ich war noch nicht am Ziel, denn dann ging es weitere 30 Meter waagerecht im liegen durch den Stollen. Wie ein Wurm schl\u00e4ngelte ich mich durch den viel zu engen Tunnel. Ehrlich, ich stand kurz vor der Panik und habe zutiefst bereut nun in dieser misslichen Lage zu STECKEN. R\u00fcckw\u00e4rts ging es ja irgendwann auch nicht mehr und so habe ich teilweise meine Arme nach vorne strecken m\u00fcssen, um mich dann nur mit den F\u00fc\u00dfen durch noch engere L\u00f6cher zu dr\u00fccken. Mit Adrenalin vollgepumpt kam ich dann endlich in den vielleicht 5 Meter langen und 1,5 Meter hohen Fl\u00f6z. In diesem war ein winziger Arbeiter, der ca. 6 Stunden am Tag stur mit einem Hammer auf Gestein haut, um einen Sack voll Brocken ans Tageslicht zu bef\u00f6rdern.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Ich f\u00fchlte mich nicht wohl. Auch hat sich der andere arme Teufel da unten vermutlich einfach nur ge\u00e4rgert, dass die knappe Luft, die durch einen kleinen Schlauch ins Innere gepresst wird, mit einem wild schnaufendem Ausl\u00e4nder geteilt werden musste. Ich verabschiedete mich schnell und auf dem R\u00fcckweg werde ich wohl auch das zweite Mal durch die Notdurft des Knirps gerobbt sein. Die Stirnlampe gab fast g\u00e4nzlich ihren Geist auf und das Knirschen und Knacken des Bambusger\u00fcsts lie\u00df ein letztes Mal mein Blut in den Adern gefrieren. So war ich heilfroh, als ich nach diesem Unterfangen wieder das Tageslicht erblickte. Aber ehrlich!!!\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Mit gespannter Miene empfingen mich die Kumpels. Ihre Englischkenntnisse waren schwach, aber meine Aussage &#8222;It`s dangerous!&#8220; wurde mit viel Schulterklopfen honoriert. Als ich mich von der Goldmine wieder verzog, rief man mir noch lange lachend &#8222;It`s dangerous!&#8220; hinterher.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Tage sp\u00e4ter erfuhr ich von den vielen Menschen, die jedes Jahr bei dieser Arbeit grausam ums Leben kommen. 10 waren es 2014 und in dem Stollen, in dem ich steckte, ist erst eine Woche vorher ein Kumpel an mangelndem Sauerstoff verreckt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Viel Gl\u00fcck hatte ich auch, als ich in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Mit so `nem kleinem Roller unterwegs in Indonesien kommt man sich vor wie unter Gesetzlosen. Ohne Regeln f\u00e4deln sich Unmengen von Fahrzeugen ins Stra\u00dfengewirr ein. Irgendwie genie\u00dfe ich dieses Chaos, denn ich empfinde die Freiheit wenig gema\u00dfregelt zu werden. Es lebe die Anarchie! Nur der gesunde Menschenverstand sagt dir, wie weit du gehen kannst. Tja, Pech hat man nat\u00fcrlich dann, wenn der\u00a0 Menschenverstand aussetzt. So wurde ich mit meinem Scooter volle Kanne von der Stra\u00dfe katapultiert. Ein anderer Rollerfahrer, mitsamt seiner Familie, hat mich schlicht \u00fcbersehen und ist mir in die Seite gerauscht. Wie ein Wunder ist ihm, seiner Frau, den zwei jungen Kindern (habt ihr mitgez\u00e4hlt? 4! Ganz normal!) und mir k\u00f6rperlich nichts Schlimmes widerfahren, obwohl er wohl mit 70 km\/h unterwegs war. Im Reflex hat er wohl noch sein Moped rumrei\u00dfen k\u00f6nnen und so sind wir seitlich aneinander geprallt. Meine ganze rechte Seite tat zwar ein paar Tage ordentlich weh, aber es ist zu keinen Knochenbr\u00fcchen gekommen, noch habe ich zu viel Blut verloren. Viel wichtiger, den Kindern ist auch nichts passiert, obwohl sie wie Superman durch die Gegend flogen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Dass man hier als Ausl\u00e4nder in dieser Situation nicht die Polizei rufen br\u00e4uchte, hat man mir vorher schon geraten und so habe ich nichts weiter als seine Entschuldigung angenommen und mich bei meinem Schutzengel bedankt, der offensichtlich meine Reise begleitet.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Jetzt erz\u00e4hle ich besser gar nicht mehr von den brenzligen Momenten, als zweimal die Mooringleine meines Liegeplatz nicht gehalten hat, sonst denkt ihr noch ich w\u00e4re lebensm\u00fcde. Bin ich nicht! Ganz im Gegenteil, denn ich kann f\u00fcr mich behaupten, meinen Traum sehr intensiv zu leben und bin der \u00dcberzeugung, dass ich nicht wirklich gef\u00e4hrlicher lebe, als die meisten Menschen, die sich jeden Tag durch den Stra\u00dfenverkehr Europas bewegen m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Nat\u00fcrlich habe ich auch schon mit meinem Katamaran einige der 1.700 Inseln erkundet. Eine davon hie\u00df ebenfalls &#8222;Moyo&#8220;. Insulaner kamen mit ihren Auslegern (traditionelle Fischerboote, die im wesentlichen aus einem ausgeh\u00f6lten Baumstamm und zwei zur Stabilisation ben\u00f6tigten Bambusst\u00e4ben bestehen) angepaddelt und wir freuten uns \u00fcber diese Gemeinsamkeit.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Ich besuchte auch entfernte Inseln, auf denen die meisten Dorfeinwohner noch nie einen Touristen gesehen haben. Zuerst sind es die Kinder, die ihre Hemmungen verlieren. Sie verfolgen einen auf Schritt und Tritt. Sp\u00e4ter kommen dann auch die Erwachsenen hinzu und man zieht wie der Rattenf\u00e4nger von Hameln mit einer Traube von Menschen durchs Dorf. Junge Frauen winken freundlich aus den sp\u00e4rlichen Bambush\u00fctten und wenn man zur\u00fcck grinst, dann fl\u00fcchten sie sch\u00fcchtern.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Erst wenn man mehrere Tage am gleichen Ort bleibt, normalisiert sich die Lage, so dass ich dann auch anfangen kann die Lebensgewohnheiten von diesen besonderen Menschen zu beobachten. Im allgemeinem kann man behaupten, dass Indonesier gewiss nicht faul sind. Nat\u00fcrlich kann man sich \u00fcber die Effektivit\u00e4t unterhalten, aber kommt es denn wirklich darauf an? Man sieht in ausschlie\u00dflich gl\u00fcckliche Gesichter. Kein Alkohol und keine Drogen. Jeder scheint hier seinen Platz gefunden zu haben. Die Gemeinschaft tr\u00e4gt sich selbst und es gibt keinen Neid auf Sachen, die es ja hier auch nicht gibt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Eines Tages wurde ich in eine Schule eingeladen und da mir die kleinen Racker mit ihrer Unverbl\u00fcmtheit schnell ans Herz wachsen, nahm ich die Einladung an. Ey, ich wusste ja nicht, dass ich dort den Lehrer spielen sollte!!! So musste ich improvisieren und schnappte mir den Globus. Ich erz\u00e4hlte von den vielen L\u00e4ndern, die ich bereist habe. Deutete mit dem Finger auf die entsprechende Stelle der Erdkugel und schrieb die Namen auf die Tafel. Bei den Weltmeeren hatte ich auch den letzten Bengel auf meiner Seite und der Unterricht fing an richtig Spa\u00df zu machen. W\u00e4hrend meines Englischunterrichts hoffte ich, dass auch der Lehrer gut zuh\u00f6rte, denn seine Aussprache war f\u00fcrchterlich. Jedes Kind brachte sich so gut es konnte ein. Die Streber sa\u00dfen wie \u00fcblich vorne und notierten fast alles was ich sagte. Aus eigener Erfahrung wusste ich aber auch, dass man die Jungs in der hinteren Reihe motivieren konnte, was mir ohne Zweifel gelang.\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Was f\u00fcr eine Anblick! Ich da mit Kreide und Globus in der Hand, auf und ab marschierend und die Kinder an meinen Lippen klebend. K\u00f6nnt ihr euch das vorstellen? Ich, der Antisch\u00fcler!??! Nu, meine ehemaligen Lehrer k\u00f6nnen sich das gewiss nicht vorstellen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich zumindest an diesem Tag mehr vermitteln konnte, als es diese Betonk\u00f6pfe je geschafft haben.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Apropos &#8222;Betonkopf&#8220;. Dies ist eines der ganz wenigen Schimpfw\u00f6rter der Indonesier und zugleich sogar das Schlimmste! Man kann gar nicht genug betonen, wie freundlich die Menschen sind. Es liegt immer ein L\u00e4cheln auf dem Gesicht. Wenn ich da so an die todtraurigen Fratzen an einem Montagmorgen in Deutschland denke, dann kann der kulturelle Unterschied nicht gr\u00f6\u00dfer sein.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Der Glaube an den Islam ist hier nach meiner Ansicht fanatisch, aber er richtet sich gewiss nicht direkt gegen andere Menschen. Zum Beispiel sind diese &#8222;Tourette-T\u00fcrme&#8220;, die in einer Affenlautst\u00e4rke zu allen Zeiten rumpl\u00e4rren und stark an eine Massenhirnw\u00e4sche erinnern, eine Zumutung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Auf Bali (hier \u00fcberwiegt der Hinduismus) gibt es extrem viele wundersch\u00f6ne Tempel. Nicht weniger fanatisch d\u00fcrfen dort trotz totalem Verkehrschaos keine Br\u00fccken gebaut werden, weil der Glaube besagt, dass niemand \u00fcber einem anderen stehen darf.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Tja, andere L\u00e4nder andere Sitten! Ich bin der Meinung, dass man all dies tolerieren sollte. Es zwingt mich ja keiner, andere Gegenden zu bereisen und gerade die Unterschiede machen das Leben erst interessant. Ich sauge diese Eindr\u00fccke auf jeden Fall voll auf und f\u00fchle mich hier super wohl!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">In bester Laune<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Euer Harald<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Indonesien \u00a005.01.2015 &#8211; 10.10.2015 \u00a0GOLDRAUSCH Ja ja, ich wei\u00df! 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